Umgebung

Eine Gegend, die sich nicht verbiegt

Es gibt Regionen in Bayern, die haben sich mit der Zeit dem angepasst, was Touristen erwarten: viel Dekoration, wenig Tiefe. Fischbachau gehört nicht dazu. Das Leitzachtal hat seinen eigenen Rhythmus behalten, und wer das einmal gespürt hat, kommt wieder.

Wanderwege führen hier nicht von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit, sondern durch Landschaft, die einfach da ist. Im Sommer stille Wiesen und der Geruch nach frisch geschnittenem Gras, im Winter stille Hänge und der Lärm, den man selbst mitbringt – und den man gegen Abend gern wieder ablegt. Manchmal braucht es keine Attraktion. Manchmal braucht es nur eine Landschaft, die einem Raum lässt.

Wer einen halben Tag Zeit hat, sollte nach Birkenstein gehen. Die Wallfahrtskirche dort steht so selbstverständlich in der Hügellandschaft, dass man fast vergisst, was einen innen erwartet: ein vollständig erhaltenes bayerisches Rokoko, farbenreich, detailversessen, so weit entfernt von der Stille draußen, dass allein dieser Übergang schon ein Erlebnis ist. Es sind solche Kontraste, die Orte unverwechselbar machen.
Von hier aus startet auch eine Tour auf den Fischbachauer Hausberg, den Breitenstein. Dort kann man das Leitzachtal sowie Chiemsee und Wendelstein von oben genießen. Einfach mal „den Herrgott an guadn Mo sei lassn“. Mit Seen und Bergen sind wir am Alpenrand sehr verwöhnt.

Die nahe gelegenen Orte Bayrischzell, Schliersee und Thiersee im österreichischen Grenzgebiet haben jeder ihren eigenen Charakter und lassen sich gut miteinander verbinden. Für aktive Gäste bieten die Wendelsteinbahnen und das Skigebiet Sudelfeld im Winter verlässliche Verhältnisse.

 

Wanderkarten, Broschüren und aktuelle Informationen zu Veranstaltungen und Ausflügen gibt es bei uns im Haus. Wer vorab plant, findet beim Fremdenverkehrsamt Fischbachau auch online umfangreiches Material.